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Tag der Wiederbelebung: Prüfen. Rufen. Drücken.

Am Samstag, 19. September, fand in der Augsburger City-Galerie erneut der Tag der Wiederbelebung statt. Ärztinnen und Ärzte des Universitätsklinikums Augsburg sowie die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen zeigten, wie ein Mensch richtig reanimiert wird und boten ein informatives und buntes Programm für die Öffentlichkeit.

Augsburg | Was tun, wenn plötzlich ein Mensch zusammenbricht und nicht mehr reagiert? Beim Tag der Wiederbelebung am 19. September 2026 in der Augsburger City-Galerie haben Ärztinnen und Ärzte des Universitätsklinikums Augsburg gemeinsam mit den Augsburger Hilfsorganisationen gezeigt, wie einfach und wichtig schnelle Hilfe im Notfall sein kann.

Denn bei einem plötzlichen Herzstillstand zählt jede Sekunde. Bis der Rettungsdienst eintrifft, können Ersthelfende entscheidend dazu beitragen, Leben zu retten. Trotzdem sind viele Menschen unsicher, was im Ernstfall zu tun ist oder haben Angst, etwas falsch zu machen.

Dabei lassen sich die wichtigsten Sofortmaßnahmen mit drei Worten zusammenfassen: Prüfen. Rufen. Drücken.

Prüfen: Reagiert die betroffene Person? Atmet sie normal? Wenn nicht, besteht der Verdacht auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand.

Rufen: Sofort den Notruf 112 wählen oder eine andere Person darum bitten. Wichtig ist, schnell Hilfe zu holen und den Anweisungen der Leitstelle zu folgen.

Drücken: Mit der Herzdruckmassage beginnen und nicht aufhören, bis professionelle Hilfe eintrifft oder die Person wieder normal atmet. Ein vorhandener Defibrillator kann zusätzlich eingesetzt werden.

Beim Aktionstag konnten Besucherinnen und Besucher jeden Alters den ganzen Tag die Wiederbelebung selbst an Übungspuppen ausprobieren und den Umgang mit einem Defibrillator trainieren. Fachkundige Teams erklärten dabei Schritt für Schritt, worauf es im Notfall ankommt.

Gemeinsam mit DLRG, Johannitern und Maltesern setzte das Universitätsklinikum Augsburg damit ein wichtiges Zeichen für mehr Sicherheit in der Bevölkerung.

Denn im Notfall gilt: Man kann nichts falsch machen, außer nichts zu tun.

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© Universitätsklinikum Augsburg