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Live aus OP-Saal 16: Spitzenmedizin aus Augsburg für die internationale Fachwelt

Universitätsklinikum Augsburg übertrug komplexe Speiseröhrenoperation live zum internationalen MIC-Symposium in Hamburg. Im Mittelpunkt stand der fachliche Austausch über sichere und schonende Operationsverfahren.

Augsburg | Wie lassen sich komplexe Operationen noch sicherer und schonender durchführen?  Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Chirurginnen und Chirurgen ihr Wissen teilen und voneinander lernen. Dazu leistete das Universitätsklinikum Augsburg (UKA) am Freitag, den 6. November, einen Beitrag: Aus OP-Saal 16 wurde eine anspruchsvolle Speiseröhrenoperation live zum 35. Hamburger MIC-Symposium ins Congress Center Hamburg (CCH) übertragen.

Bei dem Eingriff handelte es sich um eine sogenannte Ösophagusresektion, bei der ein Teil der Speiseröhre entfernt wird. Operateure Prof. Dr. med. Katharina Beyer, Dr. med. Bernd Geissler, Dr. med. Sven Krämer aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (AVTT) ermöglichten es gemeinsam mit dem OP-Team der internationalen Fachwelt einen unmittelbaren Einblick in die chirurgische Praxis am UKA zu geben.

Was Patienten vom internationalen Wissensaustausch haben

Gerade bei hochkomplexen Eingriffen können einzelne operative Entscheidungen entscheidend für den Behandlungsverlauf sein. Wie lässt sich gesundes Gewebe möglichst weitgehend schonen? Welche Techniken helfen, Komplikationen zu vermeiden? Die Kongressteilnehmenden konnten die einzelnen Operationsschritte in Echtzeit verfolgen, Vorgehensweisen diskutieren und eigene Erfahrungen einbringen.

Der Nutzen für die Patienten: Durch den internationalen Austausch können bewährte Verfahren weiterentwickelt und neue Erkenntnisse in die klinische Praxis übernommen werden. Ziel sind möglichst schonende Eingriffe, weniger Komplikationen und bessere Behandlungsergebnisse.
 

Augsburger Expertise im internationalen Vergleich

Das Hamburger MIC-Symposium zählt zu den etablierten internationalen Fachveranstaltungen für minimal-invasive Chirurgie. Chirurgische Zentren aus Europa, Asien und den USA beteiligten sich mit Live-Operationen. Im Mittelpunkt standen moderne Operationstechniken, robotische Chirurgie und digitale Assistenzsysteme – und die Frage, welchen konkreten Nutzen diese Entwicklungen für die Patientenversorgung bieten.

Mit der Live-Übertragung präsentierte das UKA seine Expertise in der komplexen Viszeralchirurgie und beteiligte sich aktiv am internationalen Wissenstransfer. Denn medizinischer Fortschritt ist vor allem dann wertvoll, wenn er bei den Patientinnen und Patienten ankommt.
 

 

 

Fotos: Universitätsklinikum Augsburg